Abschluß der Jüschu

Der 17. Jüngschaftsschuljahrgang liegt hinter uns und wir blicken staunend und dankbar auf ein gesegnetes Jahr zurück. Am Mittwoch vor dem letzten Wochenende war völlig unklar, ob dieses überhaupt stattfinden kann. Der Sturm hatte die Dächer so stark geschädigt und Haufen lose Ziegel auf dem Dach, einige kaputte Scheiben, Chaos im Hof hinterlassen. Dank der schnellen Hilfe unseres Dachdeckers wurden dann innerhalb zweier Tage die Dächer gesichert, so dass die Jüngerschaftsschule starten konnte.

Es wäre sehr schade gewesen, dieses Wochenende ausfallen zu lassen, denn der Abschluss ist jedesmal  ein Highlight. Am Lobpreisabend sollte dann jeder Jüngschaftsschüler kurz erzählen, wie die Jüschu sein Leben im letzten Jahr beeinflusst hat, was er in diesem Kontext mit Gott erlebt hat. Und dann werden die Schüler noch von ihren Mentoren gesegnet. Einige kurze Ausschnitte dieser Zeugnisse:

„Als ich das letzte Jahr ein Wochenende hier dabei war um mir anzusehen, was Jüschu ist, hat mich der Lobpreisabend fast umgehauen und ich dachte: ,Hier muss ich hin.´ Ich erlebte Gott, seine Kraft, seine Liebe und ich wusste, dass ich das für mich persönlich auch möchte. In diesem Jahr ist sehr viel in meinem Herzen passiert und meine Beziehung zu Jesus ist gewachsen.“

„Gott ist absolut vertrauenswürdig. Er hat den Blick über die Zeit hinaus. Er hat die Kontrolle über mein Leben.“

„Ich war mir manchmal unsicher, ob Gott überhaupt da ist. Wenn ich dann hierher kam, war es mir dann wieder ganz klar.“

„Ich hatte immer Scheu, vor anderen zu singen, obwohl ich gut singen kann. In diesem Jahr ist mir klar geworden, dass ich diese Gabe für Gott einbringen möchte. Es geht nicht um mich dabei, sondern um Ihn.“

Wir sind sehr dankbar, dass Gott wirkt und handelt, wenn wir Ihn lassen. Ihm sei alle Ehre. Möge Er alle Schüler weiter voranbringen, ihr Vertrauen in seine Vaterliebe wachsen lassen und sie reich segnen! (jm)

Wer Interesse hat, an der Jüngerschaftsschule teilzunehmen ist herzlich eingeladen. Im September beginnt der neue Kurs!

Sturmschaden in Tauscha

Der 12. Juni 2019 wird uns lange in Erinnerung bleiben. Ein heftiger Sturm ist quer durch unser Grundstück gezogen und hat Verwüstung angerichtet. Inzwischen wurde er als Tornado eingestuft. Der Schaden am Haus ist massiv, manches überblicken wir noch gar nicht. An beiden Gebäuden sind Schäden am Dach entstanden. Dachziegel und der First wurden abgerissen. Unser Blechdach wurde durch die einschlagenden Dachziegel verbeult oder mit Löchern übersät. Der eingedrungene Regen hat im Innenbereich seine Spuren hinterlassen. Decken, Wände und Fußböden sind in Mitleidenschaft gezogen. Scheiben und Fenster gingen zu Bruch. Zwei Fahrzeuge sind stark betroffen.

Aber Gott sei Dank sind wir alle gesund. Mehrere Dachziegel, die neben mir (Matthias) auf dem Hof einschlugen, als ich nochmal draußen war, hatten mich um einen halben Meter verfehlt. Gott sei Dank. Jetzt brauchen wir Zeit, Kraft und Geduld bis alles wieder gerichtet ist. Wir hoffen, dass die Versicherung dafür aufkommt und die kompletten Schäden abdeckt.

Die Aufräumarbeiten nach dem Sturmschaden am Mittwoch laufen gut. In den nächsten Wochen müssen dann verschiedene Arbeiten durch Fachleute erledigt werden. Es wird uns noch eine Weile beschäftigen. 
Wir sind sehr dankbar für alle Bewahrung. Gott hat seine Hand über uns gehalten und er wird uns weiterhin versorgen. Wir vertrauen Ihm.

Als Jesus mit seinen Jüngern über den See Genezareth fuhr, waren sie auch einem Sturm ausgesetzt, sie erlitten Verluste und kämpften sogar um ihr Leben. Doch Jesus hatte es zugelassen, dass sie in diese Lage kommen. Er hat auch dafür gesorgt, dass sie das andere Ufer erreichen und ankommen. Das halten wir jetzt für unsere Situation fest. Er sorgt für uns. Und in dieser Zeit wollen wir nicht ängstlich sein oder kleingläubig. Er hat alles unter Kontrolle und wird sich als Versorger, Tröster und Helfer zeigen. Wir warten auf sein Eingreifen und Handeln.

Wenn ihr gern helfen wollt, dann betet bitte für uns und unseren Dienst. Wir freuen uns auch über Spenden, um die offenen Schäden begleichen zu können. Hierzu könnt ihr unser Spendenkonto nutzen:

OscH e.V.
KD-Bank
IBAN: DE31 3506 0190 1612 3700 16
BIC: GENO D1 DKD
Verwendungszweck „Tauscha“

‎Dzień dobry!-Drei Tage Polen

Am Montag packten wir unser Fahrzeug in Tauscha voll mit Hilfsgütern und machten uns auf den Weg auf die „Farm“bei Warschau, um Maria und Gustaw zu besuchen. Mit ihnen verbindet uns eine langjährige Freundschaft und das gemeinsame Anliegen, dem jüdischen Volk zu dienen. Für den Speiseraum in ihrem Haus haben sie 8 neue, größere Tische bekommen. Außerdem Lebensmittel und Süßigkeiten. Sie freuten sich über die Sachen, denn alles kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Nächste Woche beginnt eine Kinderwoche mit 50 jüdischen Kindern aus der Ukraine, die sie zu Ferien mit der Bibel jedes Jahr einladen.

Unsere weitere Fahrt führte uns nach Krakau, wo wir Irek trafen. Wir planen mit ihm eine gemeinsame Besuchereise nach Israel im nächsten Jahr. Uns verbinden gemeinsame Dienste am jüdischen Volk in der Ukraine. Wir tauschten uns aus und beteten füreinander.

Danke für eure Gebete und Unterstützung in diesen Tagen. Wir brauchen es!

Wir brauchen Unterstützung!

Da unser Energieverbrauch in unserem Stützpunkt in Tauscha für die Osthilfe und Begegnungsstätte RUTH nicht unerheblich ist, möchten wir gern einen Teil davon über eine Solaranlage erzeugen und den Strom selbst nutzen. Könnt ihr uns mit Erfahrungen, Kontakten, Hinweisen oder Finanzen in diesem Anliegen weiterhelfen und unterstützen?

Dann meldet euch bei Matthias -> matthias@osch-ev.de

Infobrief Mai 2019

In unserem aktuellen Infobrief geben wir wieder Anteil an den Diensten der letzten Monate.

Inhalt:

  • Hilfs- und Besuchsfahrt nach Moldawien
  • Besuchsfahrt nach Rumänien
  • Jüngerschaftsschule Tauscha
  • Rückblick auf die FET (Familien-Ermutigungs-Tage)

Infobrief Mai 2019

Herzliche Grüße im Namen der Leitung und der Mitarbeiter.

Gern kann dieser Brief geteilt und weitergegeben werden. Wer diesen Brief lieber in Papierform erhalten möchte, meldet sich bitte im Büro in Bautzen. (mm)

Israelrüstzeit 2020

Im September 2020 werden wir wieder eine Rüstzeit in Israel anbieten. Unser Anliegen ist es, auf den Spuren Jesu unterwegs zu sein und die Begegnung mit Holocaustüberlebenden und jüdischen Menschen.

Wer Interesse hat, kann sich bei Martin informieren. (mm)

Handzettel Vorabinfo's Israelrüstzeit 2020
Handzettel Vorabinfo’s Israelrüstzeit 2020

Kindertreff Tauscha

Bei herrlichem Sonnenschein erlebten wir hier in Tauscha von gestern bis heute eine wunderbare Kindertreff- Zeit mit 16 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren. „Schätze sammeln“ war das Thema, welches sich durch unser bunten Programm zog. Gestern Abend genossen wir das Sitzen an der Feuerschale, Stockbrot und Würstchen lustige Lieder und Spiele. Aber wir dachten auch darüber nach, wie schnell irdische Schätze geraubt, zerstört oder verloren gehen können. Dann erzählten wir den Kindern von den Schätzen, die man nicht sehen kann, die aber ewig bleiben: jemandem helfen oder eine Freude machen oder mutig zu einem anderen stehen, der allein in der Klasse ist und nicht so gemocht wird, sich wieder vertragen und vergeben…
Heute machten wir dann den Wald unsicher, gruben unterwegs im Feld nach Schätzen, im Wasser fischten wir nach wichtigen Hinweisen, hangelten uns alle über den Bach an einer Slackline, legten viele Kilometer zurück und kamen dann nach 3 Stunden müde und doch fröhlich wieder zurück. Ein irdischer Schatz wurde dann doch gefunden von allen motivierten Schatzgräbern. 
Danke an das super Mitarbeiterteam! Macht großen Spaß mit Euch! 
Und herzliche Einladung an alle Kinder, die neugierig geworden sind! Im Herbst gibt´s wieder zwei Möglichkeiten, zum Kindertreff zu kommen! (JM)

Freundestag in Tauscha

„Der Himmel erfüllt mein Herz“- genau das ist aber eine gute Beschreibung für den Freundestag, den wir hier in Tauscha am 18.05.19 feiern konnten. Nach all den verregneten und kalten Tagen waren wir beschenkt mit einem herrlich warmen und sonnigen Wetter. Der Freundestag war eingebettet in ein Wochenende der Jüngerschaftsschule und unsere Schüler haben sich genial eingebracht: Ob in der Küche, an den Spielständen für die Kinder oder bei anderen praktischen Aufgaben- sie halfen, wo es nötig war.

Währenddessen konnten wir hauptamtlichen Mitarbeiter uns ganz unseren Gästen widmen. Es kamen ca. 120 Unterstützer, Beter, Freunde oder auch einfach Interessierte. Das Anliegen dieses Tages war: wir wollen die Bereiche Mission-Osthilfe und die Begegnungsstätte „Ruth“ zusammenbringen und transparent machen, was unser Anliegen hier ist. Wir wünschten uns Gemeinschaft und Austausch mit unseren Freunden und Unterstützern. Bei verschiedenen Bildpräsentationen über unsere Arbeit im Osten konnte sich wer wollte einen Eindruck verschaffen von dem, was dieser Bereich bedeutet. Es gab auch eine Gesprächsrunde, wo wir neben der Ostarbeit auch über die Begegnungsstätte und die erkennbaren Entwicklungen erzählten. 

Bei einem Rundgang, wo man sich unser Gelände und die Häuser ansehen konnte, staunte jemand: „Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Hilfsgütertransporte in den Osten in diesen Größenordnungen bewegen“, sagte jemand. Immer wieder wird uns deutlich, dass Gott alles lenkt und dass wir es dringend brauchen, dass seine Liebe unser Herz erfüllt, nicht unser Stolz, unser Ego, sondern Er. Zwischendurch war viel Zeit zum Erzählen.

Wir sind dankbar für die vielen kostbaren Kontakte. Das ist auch ein Hauch vom Himmel- die Gemeinschaft mit anderen Geschwistern. So können wir sagen, dass es ein gelungener Tag war und wir sind herzlich dankbar für alle, denen wir begegnen konnten, alle Ermutigung und Wertschätzung. Wir wollen im Vertrauen auf Gott weiterhin unser Bestes geben und an Ihm dranbleiben und den Himmel in unserem Herz für viele Menschen öffnen.