Tauscha Update, März 2020

Vieles liegt in diesen Wochen still. Es gibt keine Veranstaltungen, keine Gäste oder Besuche. Aber wir arbeiten.

Gleich vorweg: wir versuchen die hygienischen Vorschriften und den Mindestabstand zu halten. Gleichzeitig  wir empfinden diese Zeit auch als ein Geschenk. Wir machen das Beste daraus.

Jeden Morgen treffen wir uns zu einer Gebetszeit.

Viele unserer Bauarbeiten und Renovierungen können still und leise weiter laufen. So konnte der Eingangsbereich fertig gebaut werden. Und wir haben viel Gartenarbeit.

Also gibt es keinen Stillstand und das tut uns allen gut. Viele Gespräche finden am Telefon statt und so halten wir unsere Kontakte.

Wir bereiten gerade den Lobpreisabend für Karfreitag vor. Der findet natürlich nicht live statt, aber wird dafür online verfügbar sein. Später dazu mehr.

Danke für eure Gebete und Nachfragen. Danke für eure Spenden und eure vielseitige Unterstützung.

Gott erhört Gebet!

Hey Matthias,

hier ist die Geschichte, um die du mich gebeten hast.

Wie Du ja weißt, habe ich durch meine Krankheit (Sklerodermie) eine Menge Probleme und Einschränkungen. Doch das hat sich an dem Segnungsabend in Tauscha geändert.

Ich muss dazu sagen, dass ich mich innerlich auf der Rüstzeit ein wenig darüber geärgert habe, dass so viele Menschen so krasse Geschichten mit Gott erlebt und von Heilung erzählt haben. Ich habe Gott sooft um Heilung gebeten und so viele haben auch mit mir und für mich gebetet. Aber nie ist irgendetwas passiert.

Doch an dem Abend hatte ich ein total gutes Gefühl für einfach alles. Ich hatte den absoluten inneren Frieden und ich war schon lange nicht mehr so glücklich.

Es gab eine Station, an der wir einen Brief an Gott schreiben konnten und es fiel mir anfangs etwas schwer, ihn zu schreiben, aber nach und nach ging das Schreiben wie von selbst. Mir ist so viel eingefallen und ich habe wie automatisch geschrieben. Ich habe nicht mal mehr mitbekommen, was ich schrieb. Doch dann fing ich an, bestimmte Gebete und Sachen aufzuschreiben, die ich mir wirklich von Herzen wünschte. Zum Schluss bat ich nochmal um Heilung und schloss mit dem Satz: „Es möge die Kraft wieder kommen.“ Ab. Und etwas sehr wichtiges war, wie ich dann diesen einen Punkt hinter den Satz gesetzt habe. Denn nach diesem Punkt, empfand ich auf einmal einen unglaublichen Energiestrom. Ich wollte aufstehen und die Treppe hoch und runter rennen und nie wieder damit aufhören. Ich bin erstmal sitzen geblieben, weil ich nicht sofort rausströmen wollte, aber später bin ich dann doch noch ums Haus gerannt und die Treppe hoch und wieder runter.

Im Endeffekt ist meine Krankheit zwar noch nicht fort, aber mir wurde extreme Verbesserung geschenkt. Ich habe wieder Kraft geschenkt bekommen und kann nun auch wieder Dinge machen, die ich schon lange nicht mehr tun konnte. Außerdem habe ich wieder Hunger geschenkt bekommen und kann Hunger wieder normal verspüren und wieder normal essen.

Aber das wichtigste zum Schluss. An dem Abend haben, ohne dass ich es wusste, sehr sehr viele Menschen für mich gebetet und eine Person besonders intensiv. Ich glaube, es hat noch nie eine Person so lange und so ehrlich für mich gebetet. Und vor allem, nicht so viele Menschen auf einmal. Ich bin auch überzeugt, wenn an diesem Abend nicht so viele für mich gebetet hätten, wäre das nie passiert. (Eve)

Rüstzeit- Feedback

Wieder im Alltag angekommen, schaue ich immer noch total bewegt auf die Silvesterrüstzeit zurück. Es war meine erste Rüstzeit als Mitarbeiter und dementsprechend wusste ich nicht genau, welche Aufgaben und Herausforderungen mich erwarten und welche Rolle ich auch unter den Mitarbeitern spielen kann. Doch vom ersten Tag an war spürbar, dass Gott mit jedem Rüstzeitteilnehmer etwas vorhatte und jeder seinen ganz besonderen, unverzichtbaren Platz in der Gemeinschaft hatte. Ich fühlte mich in Gottes Gegenwart sehr geborgen und er gab uns im Überfluss: wir hörten sehr gute Predigten und hatten spannenden Austausch in den Kleingruppen sowie intensive und bewegende Lobpreis-, Gebets- und Segnungszeiten. Auch zu den Mahlzeiten mangelte es an nichts und wer wollte, konnte sich körperlich und kreativ austoben.

Wir waren eine spannende, vielseitige Gruppe und mich begeisterte die Wertschätzung und Nächstenliebe, die das Miteinander prägten und die Zeit ganz besonders machten.
Ganz besonders ergriffen hat mich, dass wir miterleben durften, wie Gott im Laufe der Rüstzeit, eine junge Rüstzeitteilnehmerin von einer schweren körperlichen Krankheit geheilt hat. Wenn ich daran denke, wie sie mir im Treppenhaus lachend entgegen gerannt kam, bekomme ich jetzt noch Gänsehaut!
Von der Rüstzeit habe ich mir viel Zuspruch und Bestärkung mit in meinen Alltag nehmen können. Ich konnte mich neu auf Gott ausrichten und bin dankbar für diese Zeit und die Herausforderungen, an denen ich gewachsen bin. (Simeon Münzner)

Zu schön, um wahr zu sein!

Vom 9.-14. Dezember waren wir in Rumänien unterwegs und haben Weihnachtspäckchen in Schulen und Familien verteilt. In Vlahita, einem ungarischsprachigen Dorf in den Karpaten, besuchten wir  eine Grund- und eine Oberschule und durften etwa 550 Kinder mit einem Päckchen Freude machen. Außerdem konnten wir 50 Sweatshirts mit einer christlichen Botschaft an die 15-16jährigen verschenken.

Viele dieser Kinder sind aus Zigeunerfamilien und für sie sind es die einzigen Weihnachtsgeschenke, die sie bekommen. Die Familien haben oft acht oder mehr Kinder, die zur Schule kommen, weil es dort warm ist und es einen Pausensnack gibt. Wir sahen in viele fröhliche Gesichter, manche der Kids ließen lieber den Ranzen stehen, um das Päckchen tragen zu können.

Die Jugendlichen, denen wir die Pullover schenkten, wunderten sich am nächsten Tag noch, warum wir einfach so kommen und ihnen etwas ohne Gegenleistung und Erwartungen schenken. Die Direktorin erzählte uns davon. Mit ihr saßen wir dann im Büro und hatten die Möglichkeit, mit ihr über die Bedeutung von Weihnachten zu sprechen. Gott schenkt uns seinen Sohn, ganz ohne unsere Leistung- einfach nur, weil er unser Freund sein will. So lebendig verknüpfte sich unsere Geschenkaktion mit der guten Nachricht von Jesus.

Christmas Boxes

Leichter Nieselregen fällt, Nebel hängt in den Bergen und ab und zu sind Schneereste zu sehen. Wir fahren über verrostete Stahlbrücken, vorbei an braunen Wiesen mit Erdölpumpen oder reparaturbedürftigen Häusern. Auf der Eisenbahnstrecke neben uns ziehen zwei alte Loks eine lange Kolonne schwarzer, ölverschmierter Tankanhänger. Dahinter sehen wir im Gestrüpp drei größere Feuer – jemand verbrennt Müll. Insgesamt erscheint die Gegend grau, melancholisch; fast ein wenig bedrückend. Die Menschen sehen ärmer aus als im Nordwesten Rumäniens. Es ist die Gegend um Târgu Ocna. In dieser Stadt besuchen wir Daniel. Daniel ist fröhlich, optimistisch, energiegeladen – ganz im Gegensatz zur Landschaft und dem Wetter. Er ist Leiter einer kleinen freien Gemeinde. Ob es eine Pfingstgemeinde sei? Sicherlich, aber er lege keinen Wert auf die Gemeindeausrichtung. Deshalb hat er auch „Christliches Zentrum Târgu Ocna“ an die Tür geschrieben. Es geht um Jesus und nicht um die Gemeindeform. Im Gottesdienstraum sehen wir auf der einen Seite vom Altar die rumänische Flagge, auf der Anderen die Israelische. Hier laden wir einen größeren Teil unserer Weihnachtsgeschenke und Lebensmittel aus dem Transporter ab. Daniel zeigt uns anschließend noch einen Nebenraum, welcher gerade renoviert wird. Die Wände sind bereits erneuert und es riecht nach Farbe. Hier soll später die Sonntagsschule stattfinden und, während der Woche, ein After-School-Programm für die Kinder aus der Schule gleich nebenan. Das alles macht Daniel und ein paar wenige andere Leute ehrenamtlich, neben Familie und Arbeit. Daniels Frau arbeitet außerdem gerade im Ausland, um Geld für eine Zahn-OP zu sparen. Anschließend beten wir zusammen. Wir beten für Daniel und er für uns. Sein Gebet ist rumänisch und außer dem vielen „Danke“ verstehen wir nicht viel. Trotzdem ist es eines der kraftvollsten Gebete seit langem, wie Jesus greifbar daneben. Bevor wir wieder losfahren erinnert er uns noch einmal: „I need prayer“. Danach fahren wir wieder zurück, die nebelverhangenen Berge der Karpaten hinauf.

Erika aus Vlahita hat uns zum Deutschunterricht in eine achte Klasse eingeladen. Die Schüler löchern uns mit Fragen über unsere Hobbys, wie es in Deutschland so ist, und natürlich erzählen wir auch von unseren Weihnachtstraditionen. Viele von ihnen sind Roma, welche vor allem in die Schule kommen, weil es dort warm ist und sie Verpflegung erhalten. Dann, am Ende der Stunde, gibt es tatsächlich noch Weihnachtsgeschenke für die Schüler: wir haben Hoodies mit, welche uns von Good Natured gespendet wurden. Alle freuen sich darüber, eine der Schülerinnen muss weinen.

Danke für alle Unterstützung in den letzten Wochen, für alle Finanzen und Gebete.

Erneut Lehrling

Anfang Oktober 2017. Meine Frau Dorit und ich besuchen gerade ein Ehewochenende in der Begegnungsstätte „Ruth“ in Tauscha.
Während dieses Wochenendes fragen uns Matthias und Judith plötzlich, ob wir uns nicht vorstellen könnten, hauptberuflich in den OscH e.V. einzusteigen.
Mit so einer Frage haben wir nicht gerechnet. Damals arbeitete ich in einer kleinen Maschinenbaufirma. Die Arbeit war anstrengend, aber sehr interessant, international und die Firma wuchs. Trotzdem hatte ich ca. zwei Wochen zuvor in meinem Gebetstagebuch die Frage notiert, ob die Arbeit noch die richtige sei. Irgendwie mochte ich die kleinere Firmengröße mit weniger festen Strukturen und mehr Spielraum – was sich aber jetzt hin zu einer größeren Firma veränderte. Dorit wiederum offenbarte mir, dass sie schon eine Weile dafür betete, ob sie vielleicht in der Begegnungsstätte „Ruth“ mitarbeiten könne. Diese beiden Fragen und noch andere Dinge fügten sich wie Puzzleteilchen zusammen und so entschieden wir uns für den OscH e.V. Im Oktober 2018 tauschte ich dann den Beratungsraum und die Montagehalle gegen die Tauschaer Begegnungsstätte, Angebot und Pflichtenheft gegen Rüstzeitflyer und Teilnehmerbrief, Industrieprojekte gegen Kindertreff und Rüstzeiten.

Oft höre ich die Frage, was ich eigentlich den ganzen Tag in der Begegnungsstätte „Ruth“ mache. Kurz gefasst: Die Arbeit ist sehr vielfältig. Während meines ersten Jahres in Tauscha habe ich an fünf verschiedenen Rüstzeiten mitgearbeitet bzw. diese zum Teil selbst organisiert. Daneben finden regelmäßig der Kindertreff sowie die Jüngerschaftsschule statt und zwischendurch muss immer wieder ein LKW mit Hilfsgütern für Osteuropa beladen werden. Zweimal konnte ich bei einer Besuchsreise dorthin dabei sein. Außer diesen Aufgaben muss auch manchmal an der Begegnungsstätte gebaut oder die Webseite des OscH e.V. gepflegt werden. Die Herausforderung besteht tatsächlich darin, nachmittags den Absprung zu schaffen und sich nicht in den Dingen, die auch noch gemacht werden könnten, zu verlieren.

Wie fühlt sich dieser „Jobwechsel“ für uns an? An einem freien Tag in den vergangenen Monaten wachte ich früh auf und wollte eigentlich nach Tauscha zur Arbeit fahren. Dann stellte ich etwas enttäuscht fest, dass doch Feiertag ist und ich gar nicht auf Arbeit gehen brauche. So ein Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Trotzdem ist die Arbeit in der Begegnungsstätte auch herausfordernd. Der Wochenrhythmus ist ein anderer als vorher und allein schon das macht eine höhere Disziplin beim Zeitmanagement notwendig. Natürlich sind die Aufgaben jetzt andere als zuvor in der Maschinenbaufirma. Die in meinen knapp zwölf Jahren gesammelte technische Erfahrung tauschte ich ein und wurde stattdessen wieder neu zum Lehrling. In all dem konnten aber meine Frau und ich sehr oft Gottes Gnade und Hilfe erfahren. Er hat uns die Entscheidung, beim OscH e.V. einzusteigen, leicht gemacht. Er hat so zu uns gesprochen, wie wir es verstehen und nachvollziehen konnten. Er hat Gelingen geschenkt bei den Rüstzeiten und Veranstaltungen, bei denen wir dabei waren. Und wir konnten viel deutlicher als zuvor seine Versorgung erleben.

Besuchsfahrt nach Moldawien


Im Oktober waren unsere Mitarbeiter Johannes und Maria Steinmüller zusammen mit Gerd Reißig aus Mecklenburg wieder in einer der entlegensten Ecken Europas unterwegs. Nach Moldawien verirren sich kaum Touristen aus dem Westen, geschweige denn in das davon abgespaltene Transnistrien.
Ilja und Ljuba Altmann sowie die Orte Bălţi, Tiraspol und Bender sind für viele, die unsere Arbeit kennen, sicherlich vertraute Namen. Zusammen mit Ilja fuhren unsere Leute zu diesen Stationen. Sie besuchten drei der dortigen jüdisch-messianischen Gemeinden, nahmen Anteil am Ergehen der Menschen und am Gemeindeleben. Auch dank Ihrer Spenden können wir die Menschen finanziell sowie mit Lebensmitteln unterstützen, die wir z. T. vor Ort kaufen. So auch diesmal.
Das Rentenniveau und die Lebensmittelpreise in diesen Ländern stehen in keinem Verhältnis. So kann man verstehen, wie sehr die Menschen auf jede Unterstützung angewiesen sind.
Die Dankbarkeit und Wertschätzung der Beschenkten ist sehr anrührend. Als Johannes und Gerd einmal nach einem messianischen Gottesdienst draußen warteten, kamen Frauen aus dem Gemeindehaus auf sie zu und bedankten sich auf Russisch/ Jiddisch/ Deutsch bei ihnen. Eine der Frauen sagte zu Johannes: „Isch liebe disch.“

Wir sind dankbar, auf diese, wenn auch auf unvollkommene Weise, für das jüdische Volk ein Segen sein zu können.
Unser Quartier in Moldawien ist eine Caritas-Station in der Kleinstadt Stauceni bei Kishinjew. Wir freuen uns, dass wir bei diesem Besuch dem katholischen Priester für den Kindergarten seiner Gemeinde eine dringend benötigte Spende übergeben konnten. Wie es mit diesen Besuchsfahrten angesichts des hohen Alters und des Gesundheitszustandes von Ilja und Ljuba Altmann weitergeht, wissen wir nicht.
Bitte betet weiter für sie und für die Menschen in Moldawien und Transnistrien!

Kindertreff Tauscha im Oktober

„Wisst ihr denn, wer Witwen und Waisen sind?“ „Ja, Witwen sind arme Menschen und Waisen sind kluge Leute.“ 🙂

Dies ist ein Ausschnitt vom Kindertreff am vergangenen Wochenende. Wir hatten eine geniale Zeit mit den Kindern und haben ihnen natürlich dann erklärt, was die Bibel mit „Witwen und Waisen“ meint und dass es Gott cool findet, wenn wir uns um sie und andere Bedürftige kümmern und abgeben von dem, was wir haben. Die Zeit war wie immer gefüllt mit Liedern, Geschichten, Wettspielen und leckerem Essen. Allerdings haben wir dieses Mal etwas sehr praktisches mit den Kindern gemacht: wir packten mit ihnen Weihnachtspäckchen für Rumänien. Ihr hättet dabei sein sollen, um zu sehen, mit wieviel Freude und Begeisterung sie das gemacht haben! Das ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Atmosphäre in dem Raum (wo sonst die Hilfsgüter gelagert werden und der eher trist und grau ist) war erfüllt von fröhlichem Geschnatter der eifrigen Kinder, die voll Freude Päckchen packten. Ein bisschen erinnerte mich das alles an Weihnachten. Parallel dazu bastelten andere wunderschöne Weihnachtskarten mit rumänischem Weihnachtsgruß, die dann in die Päckchen mit hineingelegt wurden.

„Das ist so ein schönes Päckchen! Also ich würde mich sehr darüber freuen!“
„Das macht Spaß! Können wir gleich noch ein zweites packen?“
„Schade, dass wir jetzt aufhören müssen. Das macht so viel Spaß!“

Möge sich das tief in den Kinderherzen verankern, dass es nie ein Verlust ist, etwas abzugeben und jemand etwas zu schenken. Mir kam der alte Posiespruch in den Sinn:
„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück,
denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.“

Und klar ist: Gott hat Freude daran, wenn wir geben! „Denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“  2. Kor 9,7
(JM)

Hilfseinsatz in der Ukraine

Im September war unser Mitarbeiter Uwe Fleischer wieder mit einem Team in der Ostukraine unterwegs. Unser Team unterstützt dort gemeinsam mit Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V. arme jüdische Menschen, z.B. mit Baueinsätzen und Sachspenden
(MG)

850 kg

850 kg haltbare Lebensmittel haben wir in den letzten Tagen von verschiedenen Gemeinden vom Erntedankfest bekommen. Wir freuen uns total über diese Menge. Jetzt packen wir daraus Pakete für Familien, die bis zum Advent in der Ukraine, in Moldawien und in Rumänien verteilt werden.
Unser Anliegen ist es, Menschen eine kleine Freude zu machen und sie an die Liebe Gottes zu erinnern und mit der guten Nachricht von Jesus zu erreichen.

Neue Mitarbeiterin

Seit dem 01. September ist Birgit Pohl fest bei uns angestellt. Sie hat in der Begegnungsstätte Schmiede, Bautzen, eineinhalb Jahre lang als Bufdi gearbeitet. Mit ihrer kreativen Ader passt sie sehr gut ins Schmiede- Team. Darüber hinaus arbeitet sie bei unseren Kinderrüstzeiten mit.
Wie bei allen unseren Mitarbeitern wird auch ihr Gehalt über Spenden finanziert. Birgit ist dabei, einen Spenderkreis aufzubauen. Wir laden ein, sie finanziell mit zu unterstützen.

Erste Päckchen!

Bei 20 Grad Celsius packen wir die ersten Weihnachtspäckchen für unsere diesjährige Aktion. Wir wollen mehrere Hundert Päckchen im Advent in Rumänien an Schulen, Kinderheimen und in Familien verteilen. Für die Kids ist es eine riesige Freude und für unsere Partner vor Ort eine Möglichkeit, Menschen mit der Liebe Gottes zu erreichen. Wir brauchen eure Unterstützung. Bis Ende November könnt ihr fertiggepackte Kartons bei uns abgeben oder gerne auch Füllmaterial in Form von Stiften, Pinsel, Lineal, Zahncreme, Schokolade usw bei uns abgeben. DANKE!

AUFBRUCH – Das Männercamp

Vom 23.8.-25.8.2019 fand das Männercamp statt. Als eine Gruppe von Männern zogen wir durch tiefe Wälder um uns gegenseitig zu ermutigen, der Natur zu trotzen und Gott zu begegnen.

Ein Teilnehmer schreibt über das Wochenende:

Das Männercamp ist eine Freizeit bei der es um wilde Natur und Männerthemen geht. Es stellt eine geniale Möglichkeit dar, mit Rucksack und Wanderschuhen bewaffnet, die Natur zu bestaunen und geniale Aussichten zu genießen. Natürlich stöhnt man auch einmal, wenn es den Berg hoch geht. Doch am Ende standen uns drei geniale Aussichten als Belohnung bereit: Großer Zschirnstein, Hoher Schneeberg und Katzstein. Alle drei Aussichten stellten für mich außergewöhnliche und noch nie gesehene Perspektiven der sächsischen Schweiz dar. Besonders war für mich der Sonnenaufgang auf dem Großen Zschirnstein. Anschließend zog ich mich auf einen leeren Fels zurück um Gott zu genießen und zu mir sprechen zu lassen. Das war für mich ein Moment, der mich zu Tränen rührte.

Über das ganze Wochenende spürte ich wie gut Gott ist. In allen Gesprächen lernte ich jeden einzelnen kennen und schätzen. Vor allem, weil die Gruppe aus den unterschiedlichsten Typen und Altersgruppen bestand. Da wir das gemeinsam anpackten und so viel Spaß hatten, war es für mich wieder ein Zeichen, dass wir eine große Familie sind. Ob jung oder alt, Gott hat uns zusammen gestellt, um ihm nachzufolgen, unsere Stärken einzusetzen, um Gutes zu tun und uns zu unterstützen.

Nach all´ den Strapazen ließen wir das Wochenende in der Sauna ausklingen. Von Anfang an habe ich mich auf das Wochenende gefreut, welches zu einer wertvollen Zeit für mich geworden ist. Es ist für mich ein Privileg, zusammen mit dem Team unterwegs gewesen zu sein und von den Herzen der anderen, durch Gespräche und Inputs, gehört zu haben.

Es war für uns alle ein Aufbruch, genau wie das Motto der Freizeit. Bei manchen ein kleiner bei anderen ein großer. Es war ein Aufbruch in die Natur, zu uns selbst und in die nächste Saison unseres Lebens mit Gott.

Vater-Kinder-Wochenende

Wir Männer lieben ja das Abenteuer – deshalb trafen wir uns Ende Juni zum Vater-Kinder-Wochenende an der Talsperre Kriebstein. Dort konnten wir gemeinsam mit unseren Kindern draußen kochen und essen, im Zelt schlafen und die schöne Landschaft an der Talsperre genießen.

Am Samstag zogen wir nach dem Frühstück mit den Kanus los und überquerten nahezu die ganze Talsperre – hin und zurück fast 20km. Nach dem ein- oder anderen Seegefecht legten wir an, gingen Baden und unsere Kinder versuchten mit der Hand kleine Fische zu fangen. Abends konnten wir dann müde, aber glücklich, auf der Wiese vor unseren Zelten essen. Nebenbei schauten wir uns die Vater-Kinder-Beziehung aus der Sicht der Bibel an – siehe z.B. Maleachi 3,24.

Am Sonntagvormittag unternahmen wir eine Schatzsuche durch den steilen und felsigen Wald neben der Talsperre und schlossen mit einem Picknick ab.

Danke an alle, die mit dabei waren für die schöne Zeit mit euch! (mg)

LKW Beladung in Tauscha

Was eigentlich etwa 4 Stunden dauert, kann man sich hier in drei Minuten ansehen. Viel Spaß mit unserer LKW Beladung.

Wir sammeln Hilfsgüter, um sie an Menschen in schwierigen Lebensumständen weiterzugeben. Aus diesem Grund bitten wir um ausschließlich sehr gut erhaltene Hilfsgüter:

Unser Anliegen 

  • Bekleidung für Erwachsene und Kinder
  • Bett- und Tischwäsche, Handtücher
  • Alles bitte gewaschen und ohne Schäden. Keine abgetragenen, unsauberen oder alten Kleidungsstücke. Unterwäsche, Strümpfe und Socken nur neuwertig. Schuhe nur in gutem Zustand. Bitte keine aus- und abgetretenen oder ungeputzten Schuhe.
  • Verpackung: bitte nur Bananenkartons, keine größeren Kartons

Technische Geräte sammeln wir in der Regel nur, wenn wir um konkreten Bedarf wissen. Darum bitten wir um vorherige Absprache.

  • Geräte sollten in einem guten und funktionsfähigen Zustand sein, gereinigt und evtl. auch mit nötiger Gebrauchsanleitung versehen.
  • Fahrräder, Kinderwagen bitte nur in sehr gutem Zustand. Waschmaschinen oder Kühlschränke nicht älter als ca. 8 Jahre.