Kindertreff Tauscha im Oktober

„Wisst ihr denn, wer Witwen und Waisen sind?“ „Ja, Witwen sind arme Menschen und Waisen sind kluge Leute.“ 🙂

Dies ist ein Ausschnitt vom Kindertreff am vergangenen Wochenende. Wir hatten eine geniale Zeit mit den Kindern und haben ihnen natürlich dann erklärt, was die Bibel mit „Witwen und Waisen“ meint und dass es Gott cool findet, wenn wir uns um sie und andere Bedürftige kümmern und abgeben von dem, was wir haben. Die Zeit war wie immer gefüllt mit Liedern, Geschichten, Wettspielen und leckerem Essen. Allerdings haben wir dieses Mal etwas sehr praktisches mit den Kindern gemacht: wir packten mit ihnen Weihnachtspäckchen für Rumänien. Ihr hättet dabei sein sollen, um zu sehen, mit wieviel Freude und Begeisterung sie das gemacht haben! Das ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Atmosphäre in dem Raum (wo sonst die Hilfsgüter gelagert werden und der eher trist und grau ist) war erfüllt von fröhlichem Geschnatter der eifrigen Kinder, die voll Freude Päckchen packten. Ein bisschen erinnerte mich das alles an Weihnachten. Parallel dazu bastelten andere wunderschöne Weihnachtskarten mit rumänischem Weihnachtsgruß, die dann in die Päckchen mit hineingelegt wurden.

„Das ist so ein schönes Päckchen! Also ich würde mich sehr darüber freuen!“
„Das macht Spaß! Können wir gleich noch ein zweites packen?“
„Schade, dass wir jetzt aufhören müssen. Das macht so viel Spaß!“

Möge sich das tief in den Kinderherzen verankern, dass es nie ein Verlust ist, etwas abzugeben und jemand etwas zu schenken. Mir kam der alte Posiespruch in den Sinn:
„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück,
denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.“

Und klar ist: Gott hat Freude daran, wenn wir geben! „Denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“  2. Kor 9,7
(JM)

Hilfseinsatz in der Ukraine

Im September war unser Mitarbeiter Uwe Fleischer wieder mit einem Team in der Ostukraine unterwegs. Unser Team unterstützt dort gemeinsam mit Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V. arme jüdische Menschen, z.B. mit Baueinsätzen und Sachspenden
(MG)

850 kg

850 kg haltbare Lebensmittel haben wir in den letzten Tagen von verschiedenen Gemeinden vom Erntedankfest bekommen. Wir freuen uns total über diese Menge. Jetzt packen wir daraus Pakete für Familien, die bis zum Advent in der Ukraine, in Moldawien und in Rumänien verteilt werden.
Unser Anliegen ist es, Menschen eine kleine Freude zu machen und sie an die Liebe Gottes zu erinnern und mit der guten Nachricht von Jesus zu erreichen.

Neue Mitarbeiterin

Seit dem 01. September ist Birgit Pohl fest bei uns angestellt. Sie hat in der Begegnungsstätte Schmiede, Bautzen, eineinhalb Jahre lang als Bufdi gearbeitet. Mit ihrer kreativen Ader passt sie sehr gut ins Schmiede- Team. Darüber hinaus arbeitet sie bei unseren Kinderrüstzeiten mit.
Wie bei allen unseren Mitarbeitern wird auch ihr Gehalt über Spenden finanziert. Birgit ist dabei, einen Spenderkreis aufzubauen. Wir laden ein, sie finanziell mit zu unterstützen.

Erste Päckchen!

Bei 20 Grad Celsius packen wir die ersten Weihnachtspäckchen für unsere diesjährige Aktion. Wir wollen mehrere Hundert Päckchen im Advent in Rumänien an Schulen, Kinderheimen und in Familien verteilen. Für die Kids ist es eine riesige Freude und für unsere Partner vor Ort eine Möglichkeit, Menschen mit der Liebe Gottes zu erreichen. Wir brauchen eure Unterstützung. Bis Ende November könnt ihr fertiggepackte Kartons bei uns abgeben oder gerne auch Füllmaterial in Form von Stiften, Pinsel, Lineal, Zahncreme, Schokolade usw bei uns abgeben. DANKE!

AUFBRUCH – Das Männercamp

Vom 23.8.-25.8.2019 fand das Männercamp statt. Als eine Gruppe von Männern zogen wir durch tiefe Wälder um uns gegenseitig zu ermutigen, der Natur zu trotzen und Gott zu begegnen.

Ein Teilnehmer schreibt über das Wochenende:

Das Männercamp ist eine Freizeit bei der es um wilde Natur und Männerthemen geht. Es stellt eine geniale Möglichkeit dar, mit Rucksack und Wanderschuhen bewaffnet, die Natur zu bestaunen und geniale Aussichten zu genießen. Natürlich stöhnt man auch einmal, wenn es den Berg hoch geht. Doch am Ende standen uns drei geniale Aussichten als Belohnung bereit: Großer Zschirnstein, Hoher Schneeberg und Katzstein. Alle drei Aussichten stellten für mich außergewöhnliche und noch nie gesehene Perspektiven der sächsischen Schweiz dar. Besonders war für mich der Sonnenaufgang auf dem Großen Zschirnstein. Anschließend zog ich mich auf einen leeren Fels zurück um Gott zu genießen und zu mir sprechen zu lassen. Das war für mich ein Moment, der mich zu Tränen rührte.

Über das ganze Wochenende spürte ich wie gut Gott ist. In allen Gesprächen lernte ich jeden einzelnen kennen und schätzen. Vor allem, weil die Gruppe aus den unterschiedlichsten Typen und Altersgruppen bestand. Da wir das gemeinsam anpackten und so viel Spaß hatten, war es für mich wieder ein Zeichen, dass wir eine große Familie sind. Ob jung oder alt, Gott hat uns zusammen gestellt, um ihm nachzufolgen, unsere Stärken einzusetzen, um Gutes zu tun und uns zu unterstützen.

Nach all´ den Strapazen ließen wir das Wochenende in der Sauna ausklingen. Von Anfang an habe ich mich auf das Wochenende gefreut, welches zu einer wertvollen Zeit für mich geworden ist. Es ist für mich ein Privileg, zusammen mit dem Team unterwegs gewesen zu sein und von den Herzen der anderen, durch Gespräche und Inputs, gehört zu haben.

Es war für uns alle ein Aufbruch, genau wie das Motto der Freizeit. Bei manchen ein kleiner bei anderen ein großer. Es war ein Aufbruch in die Natur, zu uns selbst und in die nächste Saison unseres Lebens mit Gott.

Vater-Kinder-Wochenende

Wir Männer lieben ja das Abenteuer – deshalb trafen wir uns Ende Juni zum Vater-Kinder-Wochenende an der Talsperre Kriebstein. Dort konnten wir gemeinsam mit unseren Kindern draußen kochen und essen, im Zelt schlafen und die schöne Landschaft an der Talsperre genießen.

Am Samstag zogen wir nach dem Frühstück mit den Kanus los und überquerten nahezu die ganze Talsperre – hin und zurück fast 20km. Nach dem ein- oder anderen Seegefecht legten wir an, gingen Baden und unsere Kinder versuchten mit der Hand kleine Fische zu fangen. Abends konnten wir dann müde, aber glücklich, auf der Wiese vor unseren Zelten essen. Nebenbei schauten wir uns die Vater-Kinder-Beziehung aus der Sicht der Bibel an – siehe z.B. Maleachi 3,24.

Am Sonntagvormittag unternahmen wir eine Schatzsuche durch den steilen und felsigen Wald neben der Talsperre und schlossen mit einem Picknick ab.

Danke an alle, die mit dabei waren für die schöne Zeit mit euch! (mg)