GILA (Moldawien)

Alles hat seine Zeit… (Prediger 3,1)

Seit wir im Frühjahr 2000 das Ehepaar Ilja und Liuba Altmann in einem Schabbatgottesdienst in Chisinau kennenlernten, sind wir mit ihren Diensten nach Moldawien verbunden. Unter dem Namen „GILA-Projekt“ verwalten wir bis heute Spenden, die Holocaustüberlebenden und deren Nachkommen in Moldawien und Transnistrien zum Überleben helfen und jüdisch-messsianischen Gemeinden zugutekommen.

Regelmäßig bereiste Bruder Ilja als Jesus gläubiger Jude seit seiner Bekehrung und Übersiedlung nach Deutschland gemeinsam mit seiner Frau Liuba die alte Heimat, um unter den Angehörigen seines Volkes sein Zeugnis zu teilen, sowie materielle und finanzielle Unterstützung an Bedürftige zu geben.

Gemeinsam, zumeist Ilja mit seiner Geige und Liuba mit ihrem Tamburin, erfreuten und beglückten sie mit ihren Liedern und Botschaften einsame, leidgeprüfte und kranke Menschen. Es brauchte wenig Zeit, dass Menschen berührt in Tränen ausbrachen oder zum Lachen kamen durch Iljas typisch jüdischen Humor.

Für uns war es ein großes Vorrecht, die beiden kennengelernt zu haben und ihren Dienst begleiten und unterstützen zu können mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Im Jahr 2019  (Ilja war inzwischen 88 Jahre alt) waren wir die letzten beiden Male mit ihnen unterwegs, schon mit ernsten gesundheitlichen Mühen.

Seitdem versuchen wir, unter den eingetretenen schwierigen Coronabedingungen, unsere Unterstützung für die sieben jüdisch-messianischen Gemeinden in Moldawien und Transnistrien unter den neuen Bedingungen zu vermitteln.

Gerne laden wir euch ein, Gottes Volk in Moldawien und Transnistrien zu unterstützen, auch zukünftig wahrzunehmen.

Darüber hinaus bitten wir, sowohl die Geschwister Altmann, aber auch die Geschwister in Moldawien und Transnistrien, die Pastoren und Mitarbeiter mit ihren Familien in diesen schwierigen Zeiten in eure Fürbitte einzuschließen.

Zur Unterstützung im Verwendungszweck bitte „GILA“ angeben.