Alle Beiträge von Martin Gube

Weihnachtspäckchen

Mit Eurer Hilfe konnten wir letztes Jahr ca. 2000 Weihnachtspäckchen packen, sammeln und nach Osteuropa bringen. Auch dieses Jahr wollen wir wieder Weihnachtspäckchen für Kinder in z.B. Rumänien, Polen oder der Ukraine sammeln. Dafür brauchen wir Eure Unterstützung!

Wenn Ihr mitpacken möchtet, beachtet bitte folgendes:

  • Bitte gebt Eure Päckchen bis zum 20.11.2020 in der Begegnungsstätte Ruth, Tauscha, ab.
  • Gern könnt Ihr uns auch mit Material zum Packen unterstützen, z.B. Schreibwaren, Spielsachen, Hygieneartikel, Mützen oder Handschuhen.
  • Altergruppe: vorzugsweise Grundschulalter

Vielen Dank für Eure Hilfe 🙂

Hier findet Ihr den Flyer mit allen weiteren Info’s:

Lust auf mehr? Kochworkshop + Kochbuch

„Lust auf mehr?“ – zu diesem Kochworkshop luden wir vom 23. zum 24. 9. ein.

Zu Rüstzeiten oder Jüngerschaftsschulen wird ja ganz nebenbei für viele Leute Essen zubereitet. „Lust auf mehr?“ ist unser Kochkurs für Leute, die auch gern einmal für viele kochen möchten. Erfahrene Rüstzeitköche vermittelten am vergangenen Wochenende die Theorie dazu, wir tauschten uns über eigene Erfahrungen aus und planten verschiedene Mahlzeiten durch. Wir waren eine Runde von insgesamt zwölf Leuten. Einer der Teilnehmer wird sogar auf einer Silvesterrüstzeit dieses Jahr für uns kochen 🙂

Im Rahmen von „Lust auf mehr?“ ist außerdem ein Kochbuch für Rüstzeiten entstanden. Es wurde von erfahrenen Rüstzeit-Köchen zusammengestellt und enthält Rezepte, die sich sowohl kulinarisch als auch im Arbeitsaufwand auf vielen Rüstzeiten bewährt haben. Zusätzlich zu den Rezepten enthält das Kochbuch Hilfen für die Planung (wieviel muss ich für 50 Leute einkaufen?), Menüempfehlungen und Hinweise zur Küchenhygiene.

Das Kochbuch kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Christmas Boxes

Leichter Nieselregen fällt, Nebel hängt in den Bergen und ab und zu sind Schneereste zu sehen. Wir fahren über verrostete Stahlbrücken, vorbei an braunen Wiesen mit Erdölpumpen oder reparaturbedürftigen Häusern. Auf der Eisenbahnstrecke neben uns ziehen zwei alte Loks eine lange Kolonne schwarzer, ölverschmierter Tankanhänger. Dahinter sehen wir im Gestrüpp drei größere Feuer – jemand verbrennt Müll. Insgesamt erscheint die Gegend grau, melancholisch; fast ein wenig bedrückend. Die Menschen sehen ärmer aus als im Nordwesten Rumäniens. Es ist die Gegend um Târgu Ocna. In dieser Stadt besuchen wir Daniel. Daniel ist fröhlich, optimistisch, energiegeladen – ganz im Gegensatz zur Landschaft und dem Wetter. Er ist Leiter einer kleinen freien Gemeinde. Ob es eine Pfingstgemeinde sei? Sicherlich, aber er lege keinen Wert auf die Gemeindeausrichtung. Deshalb hat er auch „Christliches Zentrum Târgu Ocna“ an die Tür geschrieben. Es geht um Jesus und nicht um die Gemeindeform. Im Gottesdienstraum sehen wir auf der einen Seite vom Altar die rumänische Flagge, auf der Anderen die Israelische. Hier laden wir einen größeren Teil unserer Weihnachtsgeschenke und Lebensmittel aus dem Transporter ab. Daniel zeigt uns anschließend noch einen Nebenraum, welcher gerade renoviert wird. Die Wände sind bereits erneuert und es riecht nach Farbe. Hier soll später die Sonntagsschule stattfinden und, während der Woche, ein After-School-Programm für die Kinder aus der Schule gleich nebenan. Das alles macht Daniel und ein paar wenige andere Leute ehrenamtlich, neben Familie und Arbeit. Daniels Frau arbeitet außerdem gerade im Ausland, um Geld für eine Zahn-OP zu sparen. Anschließend beten wir zusammen. Wir beten für Daniel und er für uns. Sein Gebet ist rumänisch und außer dem vielen „Danke“ verstehen wir nicht viel. Trotzdem ist es eines der kraftvollsten Gebete seit langem, wie Jesus greifbar daneben. Bevor wir wieder losfahren erinnert er uns noch einmal: „I need prayer“. Danach fahren wir wieder zurück, die nebelverhangenen Berge der Karpaten hinauf.

Erika aus Vlahita hat uns zum Deutschunterricht in eine achte Klasse eingeladen. Die Schüler löchern uns mit Fragen über unsere Hobbys, wie es in Deutschland so ist, und natürlich erzählen wir auch von unseren Weihnachtstraditionen. Viele von ihnen sind Roma, welche vor allem in die Schule kommen, weil es dort warm ist und sie Verpflegung erhalten. Dann, am Ende der Stunde, gibt es tatsächlich noch Weihnachtsgeschenke für die Schüler: wir haben Hoodies mit, welche uns von Good Natured gespendet wurden. Alle freuen sich darüber, eine der Schülerinnen muss weinen.

Danke für alle Unterstützung in den letzten Wochen, für alle Finanzen und Gebete.

Kindertreff Tauscha im Oktober

„Wisst ihr denn, wer Witwen und Waisen sind?“ „Ja, Witwen sind arme Menschen und Waisen sind kluge Leute.“ 🙂

Dies ist ein Ausschnitt vom Kindertreff am vergangenen Wochenende. Wir hatten eine geniale Zeit mit den Kindern und haben ihnen natürlich dann erklärt, was die Bibel mit „Witwen und Waisen“ meint und dass es Gott cool findet, wenn wir uns um sie und andere Bedürftige kümmern und abgeben von dem, was wir haben. Die Zeit war wie immer gefüllt mit Liedern, Geschichten, Wettspielen und leckerem Essen. Allerdings haben wir dieses Mal etwas sehr praktisches mit den Kindern gemacht: wir packten mit ihnen Weihnachtspäckchen für Rumänien. Ihr hättet dabei sein sollen, um zu sehen, mit wieviel Freude und Begeisterung sie das gemacht haben! Das ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Atmosphäre in dem Raum (wo sonst die Hilfsgüter gelagert werden und der eher trist und grau ist) war erfüllt von fröhlichem Geschnatter der eifrigen Kinder, die voll Freude Päckchen packten. Ein bisschen erinnerte mich das alles an Weihnachten. Parallel dazu bastelten andere wunderschöne Weihnachtskarten mit rumänischem Weihnachtsgruß, die dann in die Päckchen mit hineingelegt wurden.

„Das ist so ein schönes Päckchen! Also ich würde mich sehr darüber freuen!“
„Das macht Spaß! Können wir gleich noch ein zweites packen?“
„Schade, dass wir jetzt aufhören müssen. Das macht so viel Spaß!“

Möge sich das tief in den Kinderherzen verankern, dass es nie ein Verlust ist, etwas abzugeben und jemand etwas zu schenken. Mir kam der alte Posiespruch in den Sinn:
„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück,
denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.“

Und klar ist: Gott hat Freude daran, wenn wir geben! „Denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“  2. Kor 9,7
(JM)

Hilfseinsatz in der Ukraine

Im September war unser Mitarbeiter Uwe Fleischer wieder mit einem Team in der Ostukraine unterwegs. Unser Team unterstützt dort gemeinsam mit Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V. arme jüdische Menschen, z.B. mit Baueinsätzen und Sachspenden
(MG)

AUFBRUCH – Das Männercamp

Vom 23.8.-25.8.2019 fand das Männercamp statt. Als eine Gruppe von Männern zogen wir durch tiefe Wälder um uns gegenseitig zu ermutigen, der Natur zu trotzen und Gott zu begegnen.

Ein Teilnehmer schreibt über das Wochenende:

Das Männercamp ist eine Freizeit bei der es um wilde Natur und Männerthemen geht. Es stellt eine geniale Möglichkeit dar, mit Rucksack und Wanderschuhen bewaffnet, die Natur zu bestaunen und geniale Aussichten zu genießen. Natürlich stöhnt man auch einmal, wenn es den Berg hoch geht. Doch am Ende standen uns drei geniale Aussichten als Belohnung bereit: Großer Zschirnstein, Hoher Schneeberg und Katzstein. Alle drei Aussichten stellten für mich außergewöhnliche und noch nie gesehene Perspektiven der sächsischen Schweiz dar. Besonders war für mich der Sonnenaufgang auf dem Großen Zschirnstein. Anschließend zog ich mich auf einen leeren Fels zurück um Gott zu genießen und zu mir sprechen zu lassen. Das war für mich ein Moment, der mich zu Tränen rührte.

Über das ganze Wochenende spürte ich wie gut Gott ist. In allen Gesprächen lernte ich jeden einzelnen kennen und schätzen. Vor allem, weil die Gruppe aus den unterschiedlichsten Typen und Altersgruppen bestand. Da wir das gemeinsam anpackten und so viel Spaß hatten, war es für mich wieder ein Zeichen, dass wir eine große Familie sind. Ob jung oder alt, Gott hat uns zusammen gestellt, um ihm nachzufolgen, unsere Stärken einzusetzen, um Gutes zu tun und uns zu unterstützen.

Nach all´ den Strapazen ließen wir das Wochenende in der Sauna ausklingen. Von Anfang an habe ich mich auf das Wochenende gefreut, welches zu einer wertvollen Zeit für mich geworden ist. Es ist für mich ein Privileg, zusammen mit dem Team unterwegs gewesen zu sein und von den Herzen der anderen, durch Gespräche und Inputs, gehört zu haben.

Es war für uns alle ein Aufbruch, genau wie das Motto der Freizeit. Bei manchen ein kleiner bei anderen ein großer. Es war ein Aufbruch in die Natur, zu uns selbst und in die nächste Saison unseres Lebens mit Gott.

Vater-Kinder-Wochenende

Wir Männer lieben ja das Abenteuer – deshalb trafen wir uns Ende Juni zum Vater-Kinder-Wochenende an der Talsperre Kriebstein. Dort konnten wir gemeinsam mit unseren Kindern draußen kochen und essen, im Zelt schlafen und die schöne Landschaft an der Talsperre genießen.

Am Samstag zogen wir nach dem Frühstück mit den Kanus los und überquerten nahezu die ganze Talsperre – hin und zurück fast 20km. Nach dem ein- oder anderen Seegefecht legten wir an, gingen Baden und unsere Kinder versuchten mit der Hand kleine Fische zu fangen. Abends konnten wir dann müde, aber glücklich, auf der Wiese vor unseren Zelten essen. Nebenbei schauten wir uns die Vater-Kinder-Beziehung aus der Sicht der Bibel an – siehe z.B. Maleachi 3,24.

Am Sonntagvormittag unternahmen wir eine Schatzsuche durch den steilen und felsigen Wald neben der Talsperre und schlossen mit einem Picknick ab.

Danke an alle, die mit dabei waren für die schöne Zeit mit euch! (mg)

Kindertreff März 2019

Am vorletzten Wochenende fand hier in der Begegnungsstätte „Ruth“ nach langer Pause endlich wieder ein Kindertreff statt. 18 Kinder hatten sich angemeldet und kamen gespannt, denn: der Kindertreff sollte nicht wie üblich an einem Samstagvormittag stattfinden, sondern von Freitag bis Samstag. Auch für uns Mitarbeiter war es spannend. Martin Gube hatte die Leitung und Planung inne und wurde dann eine Woche vorher so krank, dass sich deutlich abzeichnete, dass wir mit ihm nicht rechnen können. Zwei andere ehrenamtliche Mitarbeiter sagten innerhalb eines Tages zu und kamen zur Unterstützung. Gott hat also wunderbar für uns gesorgt. Wir hatten eine sehr fröhliche und schöne Zeit mit den Kindern. Es ging darum, dass wir Gott vertrauen können und was das eigentlich bedeutet. Wir freuen uns besonders, dass auch immer wieder Kinder kommen, die wenig oder überhaupt nichts von Gott wissen. Knicklichter-Spiele im Dunkeln, Vertrauensspiele in Gruppen, Toben in der Sonne, lecker Burgeressen am Abend, Handpuppenspiele, Geschichten, Singen und auch gemeinsam Übernachten machten die gemeinsame Zeit ganz wunderbar und die Kinder sind begeistert wieder heimgefahren. Wir beten, dass in ihren Herzen die Gewissheit wächst, dass es gut ist, Gott zu kennen und dass sie ihm vertrauen können.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal im Mai!

Bild vom Kindertreff im März 2019. Mehre Kinder während eines Wettspiels.
Kindertreff März 2019

Stillewochenende Februar 2019

Nach unseren Stilletagen fand bei uns vom 01.-03.02.2019 das erste Stillewochenende statt. Es stand unter dem Thema „Was willst du, das ich dir tue.“. Fünf Teilnehmer ließen sich auf die Stille ein. Dazu gab es verschiedene biblische Impulse, eine Sonntagsbegrüßungsfeier, einen Malworkshop und einfach viel Zeit dazwischen zum Ruhen, Spazieren gehen, zur Begegnung mit Gott. Dankbar war ich, dass Bruder Friedemann Kuppler, ein Gnadenthaler Bruder mit mir zusammen durch das Wochenende führte. Ich hatte den Eindruck, dass alle in der Stille angekommen waren  und auch etwas für ihren Alltag mit heimnehmen konnten.

Eure Margit

Teilnehmer des Stillewochenendes
Stillewochenende – Impressionen